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Burgberg

Der Name Burgberg...

rührt von einer alten slawischen Wallanlage aus dem 7. bis 11. Jahrhundert her. Sie entstand auf einem steilaufragenden Bergsporn über der Elbe und besaß einen Graben und einen Wall. Pfähle und Flechtwerk boten den kriegerischen Angriffen der Ottonischen Kriegsscharen Widerstand. Bis 1584 wird in Loschwitz ein „Borgkberg“ erwähnt.


Der „Obere Burgberg“ wurde 1853 von Gottfried Bormann auf dem Gelände der früheren Burg errichtet und war als Hotel und Restaurant beliebtes Ausflugsziel. Treppen ermöglichten den Zugang von der Plattleite bzw. vom heutigen Körnerplatz aus. Durch die wachsende Beliebtheit von Loschwitz im beginnenden 20. Jahrhundert kamen Persönlichkeiten wie Friedrich Schiller, Theodor Körner und Heinrich Schütz in den Genuss der gastronomischen Einrichtungen an den Weinbergen und machten sie damit stadtbekannt. Das einmalige Ambiente der Terrasse mit der weit reichenden Sicht bis ins Erzgebirge war damals ein vielfach dargestelltes Motiv der angereisten Künstler. Eine umfassende Rekonstruktion in den Jahren 1926/27 läutete die letzte Phase als mondänes Hotel und Tanzlokal ein. Bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte das Lokal neben dem „Luisenhof“ und der „Loschwitzhöhe“ zu den beliebtesten Ausflugsgaststätten in Loschwitz.


In den Kriegsjahren wurde im „Oberen Burgberg“ ein Lazarett eingerichtet. Der Luftangriff auf Dresden traf am 13. Februar auch das Gebäude des „Oberen Burgberges“, welches völlig ausbrannte. Die Ruine überstand zunächst die Nachkriegszeit, wurde jedoch 1967 abgerissen. Erhalten sind noch Teile der Stützmauern und die zum Plateau führenden Treppenanlagen.


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Burgberg - Wald - Skulptur

Seit 2004 hat der Verein...

seine Aktivitäten auf die Rekultivierung des historischen Hotelareals am Burgberg Loschwitz ausgedehnt. Nachdem 1967 die Reste des im 2. Weltkrieg zerstörten Gebäudes eingeebnet worden waren, hatte die Natur das Gelände Stück für Stück zurück erobert. Es entstand eine Symbiose aus Mauerresten, Eisensäulen, Bäumen und Efeu, die dem Ort ein urwüchsiges, wildromantisches Gepräge verleihen.


Mitglieder des Vereins hatten die Idee, diesen brach liegenden Ort mit seiner einzigartigen Aussicht auf das Elbtal und den historischen Brückenbau "Blaues Wunder" mit Kunst- und Kulturprojekten wieder zu beleben. Auf der Grundlage einer Nutzungsvereinbarung mit den Grundstückseigentümern arbeiten seither vor allem junge Mitglieder des Vereins kontinuierlich an der teilweisen Lichtung des Wildbewuchses, der Bergung von Fundstücken, der Sicherung des Geländes sowie der Herstellung von Gehwegen und partiellen Umzäunungen.


Der erste Ausbauabschnitt wurde mit Fördermitteln der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie des Veranstaltungsbüros des 800-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Dresden unterstützt. In diesem Rahmen wurden grundsätzliche Sicherungsmaßnahmen und erste künstlerische Beiträge in Form von Skulpturen, Plastiken, Objekten und Installationen realisiert.


Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitungen wurde das Burgberggelände am 10. Juni 2006 feierlich eröffnet. Hier kann man nun sowohl die Fortschritte der sanften Rekultivierung betrachten als auch den herrlichen Blick vom südlichen Platz genießen. Die Eingangspforte, Plattleite 4a, war bis zum Dezember 2008 an ausgewählten Terminen für die Öffentlichkeit geöffnet.


Seit 2007 wurde unser Projekt von der Kulturstiftung des Bundes gefüördert. Viele Aktivitäten wären ohne diese Unterstützung überhaupt nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns dafür recht herzlich.


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Der Burgberg

wird verkauft...

..., leider. Damit geht ein Kapitel unserer Vereinsgeschichte zu Ende. Viele Veranstaltungen haben in den vergangenen Jahren hier stattgefunden, Events, Symposien, Lesungen und vieles andere mehr. Was nach dem Verkauf mit dem Gelände geschieht ist ungewiss. Soviel steht jedenfalls fest, eine Weiternutzung durch unseren Verein wird es nicht mehr geben. Gleichwohl danken wir hiermit noch einmal der Erbengemeinschaft, die uns als bisherige Eigentümerin die Nutzung des Areals überhaupt erst möglich gemacht hat. Wir denken gern an unsere Aktivitäten auf dem Burgberg Loschwitz zurück.


Link zum Burgberg-Blog:
http://burgberg.blogspot.com