seine Aktivitäten auf die Rekultivierung des historischen Hotelareals am Burgberg Loschwitz ausgedehnt. Nachdem 1967 die Reste des im 2. Weltkrieg zerstörten Gebäudes eingeebnet worden waren, hatte die Natur das Gelände Stück für Stück zurück erobert. Es entstand eine Symbiose aus Mauerresten, Eisensäulen, Bäumen und Efeu, die dem Ort ein urwüchsiges, wildromantisches Gepräge verleihen.
Mitglieder des Vereins hatten die Idee, diesen brach liegenden Ort mit seiner einzigartigen Aussicht auf das Elbtal und den historischen Brückenbau "Blaues Wunder" mit Kunst- und Kulturprojekten wieder zu beleben. Auf der Grundlage einer Nutzungsvereinbarung mit den Grundstückseigentümern arbeiten seither vor allem junge Mitglieder des Vereins kontinuierlich an der teilweisen Lichtung des Wildbewuchses, der Bergung von Fundstücken, der Sicherung des Geländes sowie der Herstellung von Gehwegen und partiellen Umzäunungen.
Der erste Ausbauabschnitt wurde mit Fördermitteln der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie des Veranstaltungsbüros des 800-jährigen Stadtjubiläums der Stadt Dresden unterstützt. In diesem Rahmen wurden grundsätzliche Sicherungsmaßnahmen und erste künstlerische Beiträge in Form von Skulpturen, Plastiken, Objekten und Installationen realisiert.
Nach zwei Jahren intensiver Vorbereitungen wurde das Burgberggelände am 10. Juni 2006 feierlich eröffnet. Hier kann man nun sowohl die Fortschritte der sanften Rekultivierung betrachten als auch den herrlichen Blick vom südlichen Platz genießen. Die Eingangspforte, Plattleite 4a, ist an ausgewählten Terminen für die Öffentlichkeit geöffnet.